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Interreg IV-Projekt „Gemeinden mobil"

Das Thema umweltfreundliche Mobilität wird in unserer Gemeinde in den kommenden Jahren ganz groß geschrieben. Sand in Taufers beteiligt sich am Projekt „Gemeinden mobil", das nachhaltige Aktivitäten zur Förderung umweltfreundliche Mobilität in Gemeinden anregen und unterstützen möchte. Die Landesabteilung Mobilität und das Klimabündnis Tirol sind die Träger dieses Interreg IV Italien-Österreich Projekts.
Landesrat Thomas Widmann, der Tiroler Landesrat Anton Steixner und Anna Schwerzler vom Klimabündnis Tirol haben „Gemeinden mobil" Ende November in Innsbruck offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. In Südtirol startet das Projekt mit fünf Gemeinden, in Nordtirol ist „Gemeinden mobil" bereits seit mehr als zwei Jahren sehr erfolgreich.
Herzstück des Projektes ist eine Mobilitätsauskunftsstelle, die den GemeindebürgerInnen verschiedene Serviceleistungen anbietet. Dazu gehören Fahrplanauskünfte zu den öffentlichen Verkehrsverbindungen, der gemeindeeigene Taschenfahrplan, der nur die Verbindungen von und nach Sand in Taufers angibt, Informationspakete für Neuzugezogene, etc. Die Auskunftsstelle steht Ihnen aber auch für alle allgemeinen Fragen zum Thema Verkehr in unserer Gemeinde zur Verfügung. Eine solche Auskunftsstelle wird in den kommenden Wochen auch in unserer Gemeinde eingerichtet. Die Initiative „Sand in Taufers mobil" will zum „Umsteigen" anregen und auf die Vorteile klimafreundlicher Mobilität aufmerksam machen, ganz nach dem Motto „Mehr Lebensqualität durch weniger Verkehr".

„Gemeinden mobil" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol - Abteilung Mobilität und von Klimabündnis Tirol.

 
ko-finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

ko-finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Der Gemeindeausschuss bei der Präsentation des Interreg-Projektes "Gemeinde Mobil".





"Gemeinden mobil": Partner treffen sich zu Erfahrungsaustausch

Haben Erfahrungen ausgetauscht: Die Vertreter der Gemeinden im Projekt "Gemeinden mobil"

(LPA) 55 Gemeinden aus Süd- und Nordtirol beteiligen sich am Interreg-IV-Projekt Italien-Österreich "Gemeinden mobil", das die Landesabteilung Mobilität mit dem Klimabündnis Tirol ins Rollen gebracht hat. Die Projektpartner haben sich nun in Eppan zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Es ging darin um die Verkehrsberuhigung, um Angebote im öffentlichen Nahverkehr und deren Vernetzung mit touristischen Initiativen.

Eppan, Naturns, Sterzing, Bruneck, Sand in Taufers, Innichen, Neumarkt, Kaltern, Karneid, Villnöss, Mals, Tiers, Enneberg, Deutschnofen, Marling, Niederdorf und Moos in Passeier: Diese Südtiroler Gemeinden beteiligen am Projekt "Gemeinden mobil", bei dem es um Wege zur Verminderung der Verkehrsbelastung geht. "Es ist wichtig, dass auch auf Gemeindeebene über die nachhaltige Mobilität nachgedacht wird und die Bürger vor Ort sensibilisiert werden", so Landesrat Thomas Widmann.

Wie dies gelingen kann, haben die Partnergemeinden in Eppan diskutiert. Dabei ging es um den Austausch von Erfahrungen, die die Gemeinden mit konkreten Projekten, gesammelt haben. So stellte die Gemeinde Sand in Taufers ihr Konzept der Parkplatzbewirtschaftung sowie der Einrichtung eines Leitsystems für Fußgänger, von Gehsteigen und Fahrradwegen vor. Aus Villnöss gab's einen Bericht zu Mobilitätsangeboten und deren Einbindung in das touristische Angebot, indem man Gästen die Vorteile der öffentlichen Verkehrsmittel vermittelt.
Letzteres sollte auch auf die heimische Bevölkerung zielen, wie etwa die Erfahrungen zeigen, die die Gemeinde Eppan mit dem Citybus gemacht hat. Dort wurde per Mail, bei Citybusfahrten für Senioren oder mit Artikeln im Gemeindeblatt für das neue Nahverkehrsangebot geworben.

Darüber hinaus ging's in Eppan auch um künftige Initiativen im Rahmen von "Gemeinden mobil". So wurde eine stärkere Vernetzung der Partnergemeinden etwa über Trendtouren, Besichtigungen und Marketingaktionen angeregt. Auch soll eine Sensibilisierungskampagne für Politiker gestartet werden, die als Vorbild für umweltfreundliches Mobilitätsverhalten fungieren sollen. Und auch eine Broschüre soll "Gemeinden mobil" mehr Sichtbarkeit verschaffen. Darin sollen die Projektpartner mit ihrem Mobilitätsangebot sowie kulturellen und touristischen Highlights ebenso vorgestellt werden, wie der Südtiroltakt.
(chr) 19.05.2010

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